Startup im Wohnzimmer, statt Garage

Im August 2016 lichtete VOIMA den Anker und legte ab. Wir waren von Tag 1 an über beide Ohren mit Arbeit eingedeckt, aber unseren neuen Heimathafen konnten wir erst im November beziehen. In der Zwischenzeit nutzten wir das Wohnzimmer der Inhaber als Office. Gegessen wurde auf der Terrasse, bei Regen auf dem Fussboden – der Tisch war ja mit Workstations besetzt. Die Tage waren lang, die Stimmung grandios – wer dabei war, wird diese einmalige Zeit nie vergessen.

Angefangen haben wir also aus dem Stand und mit all den Kreativtools, die dazugehören: Creative Cloud, Cinema 4D, WordPress etc. Das was man halt so braucht. Aber so ein richtiges Agenturverwaltungstool wollten wir uns nicht leisten, wir dachten, wir sind zu klein. Also haben wir Word und Excel verwendet. Und ein Pendenzenverwaltungssystem. Und eine Buchhaltung. Und dann wurde es langsam schwierig und die Administration nahm überhand. Also haben wir angefangen zu automatisieren und optimieren, das ist einfach so passiert.

Nach kurzer Zeit hatten wir automatische Brücken gebaut und alle Prozesse digitalisiert – und bekamen erste Kundenanfragen, um unser Know-How zu teilen. Weitere Anfragen folgten, jemand wollte streamen, ein anderer Social Media Management outsourcen. Wir sind daran einfach gewachsen und haben uns innert kurzer Zeit zu Experten im jeweiligen Bereich entwickelt.

Und  irgendwann haben wir festgestellt, dass unsere Entwickler und Toolspezialisten mehr zu tun haben als unsere Grafiker. Das hat dann zum strategischen Entscheid geführt, unsere organisch gewachsene Kompetenz gezielt weiterzuentwickeln und als Spezialisierung zu nutzen.